Nachdenklichkeiten

Zahlen, 2011

Einer journalisierten Welt wird die Schmach eines lebensunfähigen Nachwuchses erspart sein (…) Nein, der Bankert aus Journalismus und Hysterie pflanzt sich nicht fort! 

(Karl Kraus, „Apokalypse“)

Der Worte sind genug gewechselt! Die Wechselstube, in der ihr Kurs täglichen Verfall erlitt, heißt öffentliche Meinung und ihre Notenpresse ist die Presse, die von der Not handelt. Das Gerücht, die Medien erfüllten einen Informationsauftrag, ist eine uralte, ranzige, von ihnen selbst verbreitete Lüge. Sie informierten nie und sie erfüllten nie einen Auftrag. Die Medien lieferten immer nur ein vereinheitlichtes Sozialisationsubstrat und darüber hinaus gar nichts.

Auf diesem Substrat gedeiht die öffentliche Meinung. Anhand ihrer Vokabeln setzen sich die Menschen zueinander ins Verhältnis. Ein gemeinsames Drittes, auf das sich ihre Begriffe beziehen könnten, existiert nicht. Deshalb ist die Mediensprache kein Code, der Informationen über die Welt vermittelt. Sie ist ein Auslöser von Reflexen. In der Regel sind es lustvolle Reflexe des gemeinschaftlichen Urteilens, des wechselseitigen Einvernehmens und des kollektiven Gruselns.

Auch das ist nicht mehr richtig. Selbst die Sache mit dem Sozialisationssubstrat ist durch. Die Bewegung war die Parabel von einem lokalen Substrat – Dorfklatsch & Hoftratsch – zum globalen Substrat – Abendnachrichten & Weltstars – zurück zum lokalen: Facebook & global village. Die Rückkehr zum selbstgemachten Gerücht nahm den Medien alles was sie nie besassen. Ihre heutige Funktion beschränkt sich auf das Ausstossen von Entsetzens-, Jammer- und Warnlauten um das Herdenverhalten zu synchronisieren. Die höchste, kunstreichste Wirkung, die sie erstrebt, ist das Entfachen einer allgemeinen Hysterie.

Der Worte sind genug gewechselt. Das Wort zählt keinen Pfifferling. Buchstaben sind Gegenstand von Schriftdesignern. R.I.P. – rest in press, Sprache! Was bleibt? Wie liesse sich, ohne das entehrte Wort über allen Anstand zu quälen, noch Kenntnis von der Welt vermitteln?

— Zahlen! Zahlen sind die Worte der Stunde, Zahlen sind die Vokabeln dieser Zeit! Vor Zahlen graut es Journalisten. Zahlen eignen sich nicht zum Sozialisationssubstrat. Über sie geht nicht, Meinungen zu haben. Zahlen sind widerständig, subversiv, einfältig, groß, störrisch, klein. Zahlen ergründen keine Substanz, vermitteln keine Struktur, haben keine Schönheit und keinen Klang. Dennoch ist ihrer Schmucklosigkeit alles eingeformt; alles, wie die Welt den Monaden Leibnizens.

Zahlen haben die dunkle Zeit der Kirche beendet. Deren verwaiste Cathedra erklommen dann die Medien. Das Dunkelmännertum wurde durch die Druckerschwärze ersetzt. Zahlen jedoch werden auch die Presse entthronen. Was danach kommt, läßt sich nicht sagen. Zahlen sind Sprachlosigkeit. Sie stehen an der Sprache Ende und sie stehen an ihrem Anfang.

Ich mache einen Anfang, ich bringe Zahlen. Sehr wenige, sehr unkommentierte Zahlen aus dem Jahre 2011 n. Chr.

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Mit fremden Federn, Nachdenklichkeiten

Ein Video zum Thema „Staatabschaffen aufgrund von Befindlichkeiten“

Ich rüste auf, ich werde modern. Damit mir der Zeitgeist nicht völlig einschnappt, weil ich ihn zugunsten des Weltgeistes vernachlässige, habe ich ein Video gemacht und bei DeineRöhre hochgeladen. Exakt am ersten Mai. Wenn das keine Punktlandung ist!

PS: Obwohl es ganz sicher zu den sieben Todsünden zählt, einen Witz zu erklären, hat das Video so viel Befremden hervor gerufen, daß ich mich genötigt finde, zu sündigen. (So ergibt man sich stets ins Laster: Unter Klagen & Protest!) Nun ist es ein alter Streit, ob Rockmusik oder Schlager, wie etwa Pankows olle Gabi-Kamelle überhaupt einen Grund für Ironie und Feinsinn abgeben könnten.

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Nachdenklichkeiten

The Konjunkturpaket wreaks havoc

Erinnerungen an einen heissen Herbst

Rien ne va plus, nix geht mehr. Man tritt vor die Haustür und Endegelände, weiter kommt der Hausaustreter nicht: Flammen schiessen auf, markerschütterndes Getöse umbraust ihn, Nasenhöhlen verbrennen, Lungenflügel platzen. Hirn und Augäpfel entweichen dem Schädel.

Dies sei gar nicht das Purgatorium? Eine Baugrube lediglich, eine Wegverbesserungsmaßnahme?

Lediglich?! Richig ist: Eine Baugrube ist eine Baugrube ist eine, Betonung auf “eine”. Viele Baugruben aber machen einen Höllenschlund. Und sehr sehr viele Baugruben sind die Apokalypse. Die Welt, wie wir sie kannten, wird dieser Tage gewendet. Metertief. Es ist die umgreifendste Revolution, die je in Deutschland unterstes zuoberst kehrte.

(Und wie immer in diesem Lande merkt es keiner. Alle deutschen Revolutionen kommen von oben. Die von unten kommenden krepieren mit Sicherheit in jenen Rohren, die bei der letzten Revolution behördlich genehmigt & verlegt wurden.)

Giftig nachtleuchtende Wälder aus Warn- und Umleitungsschildern entwuchern der gewendeten Scholle, vielspurige Magistralen liegen grausam verwüstet und werden vielleicht nie wieder befahrbar. Noch der kleinste Stieg wird gewaltsam aufgebrochen. Die Straßen in der DDR selig, deren Zustand ihre Bewohner einst zu grimmigen Empörern machte, waren wegsamer. Von Hitlers Autobahnen ganz zu schweigen. Wie heißt die verderbensvolle Geißel, die uns heimsucht?

Wodurch die plötzliche Vervielfältigung des Abgründigen, woher die Schächtung dieses Landes? Hier ist die Antwort. Das Land wird vom Konjunkturpaket der Bundesregierung auf-, ein- und endlich niedergerissen. Jenes Geld, das die letzte Krise abmildern helfen sollte. Es muß, so will es seine Bestimmung, bis zum Ende des Jahres ausgegeben sein. Also regnen nun 36,8 Milliarden harte Euro hernieder, und wo sie einschlagen, entsteht ein Baukrater. 36,8 Milliarden Euro schweres Baugerät, Asphaltfräsen, Planierraupen, Richtbohrer betreiben, so der Fachausdruck, kontrollierten Rückbau. Konjunktur beginnt mit Rückbau. “Crescendo”, pflegte unser anthroposophischer Orchesterdirigent Herr Blechert zu sagen, “Crescendo heißt: leise anfangen!”. Ich fürchte der Anfang des Konjunkturprogramms wird lauter gewesen sein, als sein Ende.

Ein starkbärtiger, mittelguter Witz aus der Friedenszeit ging so: “In der Sowjetunion haben sie jetzt eine Maschine gebaut, die säht das Korn, mäht es ab, drischt es, backt Brot daraus und verspeist es am Ende sogar selbst.” – Jede Gesellschaft, und nicht nur die sozialistische, ist eine solche Maschine.

Die Pointe leuchtet so sehr ein, daß man ihr arglos auf den Leim geht. Natürlich stimmt sie spätestens seit dem Prager Fenstersturz nicht mehr.

Sie erinnern sich? Mit dem begann der dreißigjährige Krieg. Während jener grimmelshausenen „Hirn-und-Augen-lagen-auch-allda-Zeit“ entstand das Bewußtsein, daß der Krieg möglicherweise der eigentliche Dauerzustand sei, der Frieden aber die krankhafte Ausnahme. Deutlich geworden in dem berühmten Wallensteinschen Ausspruch vom Kriege, der sich selbst ernährt. Nicht der Friedensmann ist der sich fortzeugende, sondern der Kriegsmann. Weil einmal nichts wachsen kann, wo schon etwas gewachsen ist, sei es Sinn und Einrichtung der Welt, das Gewachsene wieder zu unterpflügen. Das Pfluggerät ändert sich. Nicht ändert sich, daß mit ihm genichtet werden muß, um den Kreislauf des Ewiggleichen in Bewegung zu halten. (Schon Pigor sang diesbezüglich: „Ich heideggere Euch zu Boden!“)

Ich will klar sein. Früher bedurfte es eines handfesten Krieges, einst mit Roßschinder, Schleuder und Armbrust, jüngsthin verbessert zu Luftbombardement und Feuerwalze, um die Infrastruktur eines Landes derart flächendeckend und vollständig zu verwüsten. Aber Kriege sind passè, zumindest vor der Haustür. “Schwerter zu Pflugscharen” heißt das Gebot des Siècles; man pflügt, will das heißen, nunmehr wieder mit krummer Klinge und unterirdisch.

Die moderne Pflügerbombe heisst Konjunkturpaket. Der Übergang ist von der “dumb bomb” zur “smart missile”. Im Gegensatz zur Bombe hat die Rakete ihren eigenen Antrieb; der Krieg unterhält sich auf das Beste.

Die Krise ernährt die Krise. Das ist die Humanisierung der Barbarei, zu der wir seit dem Prager Fenstersturz gelangt sind. Die fieberhafte Tätigkeit, die sich stets entfaltet, um der Krise zu entkommen, heißt Konjunktur. Man weiß nicht, welches Schauspiel den Namen Krise eher verdient: Jenes panische Wirken, das uns heraus reissen soll, oder jenes, das uns hinein reitet. Es ist die selbe Sache. Der Satthals von vorn und der Satthals von hinten. Kraus hätte gesagt, Krise, das ist der Betrieb, der sich für ihren Ausweg hält.

Im Westen haben sie jetzt eine Maschine gebaut, die düngt, indem sie die Felder zu Asche verbrennt, der Asche die prachtvollste Frucht entwachsen läßt, um daraus Biodiesel zu machen, mit dem die Maschine angetrieben wird, die die Felder wieder nieder brennt…

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Nachdenklichkeiten

Wirklich schwarzer Humor

(c) William B. "Bill" Watterson II

Nachts, wenn die Sterne trautlicht funkeln: Wenn kein unnützer Laut uns von der Gewissheit der eigenen Existenz ablenkt, wenn wir uns Angesicht zu Angesicht mit dem sich fortwölbenden Unermesslichen finden, und, gleichsam verdunstend, selbst zu einem göttlichen Beobachter werden, wir: oben tronend und alles durchwirkend, die Welt: vor uns hingebreitet, in uns aufgesogen; wenn wir in diesen somnambulen Zustand der Nachtentrückung geraten, na, was denkt da wohl die Hälfte von uns? Weiterlesen

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Nachdenklichkeiten

Ungerechtfertigte Rechtfertigungen (2): Heimzahlungsideologien.

Zweite Seminarstunde: Die Sonderrechte der Opfer. Heimzahlungsideologien.

Nicht folgt aus dem Opfer-sein ein gerechtfertigter Anspruch auf Aggressivität, allgemeine Heimzahlung und wüstes Gebaren. Ich bin keine prinzipielle Gegnerin von Wildheit und Zerstörung. Es gibt bisweilen Gründe. Ich bin sehr dagegen, das mit Opfersein zu rechtfertigen. Opfersein begründet vieles, aber es rechtfertigt nichts.

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Nachdenklichkeiten

Ungerechtfertigte Rechtfertigungen (1): I-did-it-the-hard-way

Grund, Ursache, Rechtfertigung: Es ist jetzt nicht so, dass jeder Mensch jederzeit diese Begriffe mit der nötigen Trennschärfe voneinander scheidet. Dabei könnte die Welt ein Garten sein, mindestens aber ein Blumenbeet, wenn gerade an dieser Stelle größere gedankliche Sorgfalt walten würde.

Das Problem kommt nicht von ungefähr, es hat eine Ursache (Einen Grund? Eine Berechtigung?). Unsere schöne deutsche Sprache nämlich hält nur ein einziges Fragepronomen bereit, das nach allen Begründungen zugleich fragt; es heisst: „Warum?“. (Mit „Wieso“ und „Weshalb“ muss jetzt niemand herumfuchteln; ist klar, warum?)

Woher soll der Gefragte dann wissen, ob die Erkundigung nach der Ursache, nach seinen Gründen oder nach seiner Rechtfertigung geht? Er fällt, je nach Veranlagung, Zusammenhang und Gefühlslage einmal in diesen und einmal in jenen Modus der Begründung. Konfusion, Ärger, Chaos und Krieg sind die Folge.
Doch als wären die pronomenmangelbewirkten Verheerung nicht fatal genug, kommt es auch innerhalb der rechten Kategorien ständig zu Fehlern und Irrtümern. Da gibt es vorgeschobene Gründe, scheinbare Ursachen, oder Ursachen, die in Wirklichkeit lediglich Korrelationen sind. Es gibt gründelnde Gründe und Spitzfindigkeiten. Man konstruiert, oder bildet sich was ein. Man vertauscht Ursache und Wirkung. Man unterstellt und projiziert. Kurz, das Reich der Begründungen ist ein Morast, in dem auch der ehrenhafteste Wille zum Zusammenhang schliesslich versinken und verfaulen muss.
Ich müsste von Sinnen sein, wollte ich den faulen Pfuhl noch abziehn. Es wär‘ für dieses mal schon höchsterrungen, wenn ich nur Klarheit in eine dieser Kategorien brächte. Und so nehme ich mir die einfachste unter ihnen her.
Es folgt das Seminar über ungerechtfertigte Rechtfertigungen.
(1) I did it the hard way
“I did it the hard way”: Wenn Einer viel Mühe, Leid, Schweiß, Tränen etc. darauf wenden mußte, eine Einsicht, eine Fertigkeit oder eine Haltung zu erringen, kommt es mit großer Sicherheit zu dieser Haltung gegen jene, die die selbe Einsicht/Fertigkeit/Haltung ohne das erworben haben.
Sie kommt ständig und auf allen Gebieten vor: Gilt z.E. für Gottesfurcht, die von Spätbekehrten viel intensiver und innerlich erschütternder empfunden werden will, als von denen, die sie einfach vom Tischgebet Ihrer Kindheit her haben. Gilt für das Verständnis der allgemeinen Relativitätstheorie/Quantenelektrodynamik etc., die jeder Laie, der sich den mathematischen Formalismus mühsam ‘reingezogen hat, selbstredend weitgehender begreift, als ein spätpubertärer Physikstudent – was red’ ich! – gerade, wenn der Laie trotz Mühen den Formalismus <i>nicht</i> begriffen hat, hält er sich für befugt, den anderen Ignoranz und Überhebung vorzuwerfen.
“I did it the hard way”: Gilt für den Kommunismus, den jeder ideologisch Irrlichternde schliesslich genauer kapiert haben will, als Marx oder die professionellen Philosophen. Es gilt für Instrumentenkünstler, die kein musizierendes Elternhaus hatten, für Holocaustleugner, die nicht unter Hitler großwerden durften, für die Angler, die nicht bezeiten zum Häkchen gekrümmt wurden – you name it.
Ich sage nicht, daß da nichts dran sei. Es ist was dran. Doch, es gibt einen Unterschied in der Selbstverständlichkeit, in der Intensität, im Eifer etc., mit dem “I did it the hard way”-Typen das ihre tun. Nur den Fehler dürfen sie nicht machen, die von Ihnen erkannte Wahrheit für wahrer zu halten, weil sie unter erschwerten Umständen erworben war. Denn das ist die eigentliche Albernheit von “I did it the hard way”, eine wahre Wahrheit von einer falschen Wahrheit scheiden zu wollen.
“I did it the hard way” ist die unzulässige Vermischung des Inhalts einer Aneignung mit der Geschichte ihres Zustandekommens. Man soll das nicht in genauso unzulässiger Weise allzu strikt trennen. Aber wenn ich die Newton’sche Mechanik begreife, weil ich sie in der Schule gelernt habe, dann habe ich sie nicht weniger begriffen, als ein austraischer Buschmann, der sie in lebenslanger Mühe selbst nacherfinden mußte. Es ist gerade das Konstituierende des Wahrheitsbegriffes, einen überpersönlichen Anspruch zu markieren, einen Gültigkeitsanspruch, der in weitem Mass – vielleicht nicht gänzlich – unabhängig von den konkreten Aneignungsprozessen ist.
Wäre es hingegen so, wie “I did it the hard way” impliziert, so wäre der z.B. Kommunismus per se – und ich übertreibe, damit verstädnlich wird, was ich meine – per se von niemandem kapierbar, der nicht in seiner Kindheit nach Strich&Faden durchgeprügelt wurde. Was für eine Lehre, die Heilslehre der Verhinderten und Geprügelten, deren Erlernen eben das Fortbestehen, anstatt des Abschaffens solcher Zustände benötigtEs ist jetzt nicht so, dass jeder Mensch jederzeit diese Begriffe mit der nötigen Trennschärfe voneinander scheidet. Dabei könnte die Welt ein Garten sein, mindestens aber ein Blumenbeet, wenn gerade an dieser Stelle größere gedankliche Sorgfalt walten würde.Das Problem kommt nicht von ungefähr, es hat eine Ursache. Unsere schöne deutsche Sprache nämlich hält nur ein einziges Fragepronomen bereit, das nach allen Begründungen zugleich fragt; es heisst: „Warum?“.

Woher soll der Gefragte dann wissen, ob die Erkundigung nach der Ursache, nach seinen Gründen oder nach seiner Rechtfertigung geht? Er fällt, je nach Veranlagung, Zusammenhang und Gefühlslage einmal in diesen und einmal in jenen Modus der Begründung. Konfusion, Ärger, Chaos und Krieg sind die Folge.

Als wäre die pronomenmangelbewirkten Verheerungen nicht fatal genug, kommt es auch innerhalb der rechten Kategorien ständig zu Fehlern und Irrtümern. Da gibt es vorgeschobene Gründe, scheinbare Ursachen, oder Ursachen, die in Wirklichkeit lediglich Korrelationen sind. Es gibt gründelnde Gründe und Spitzfindigkeiten. Man konstruiert, oder bildet sich was ein. Man vertauscht Ursache und Wirkung. Man unterstellt und projiziert. Kurz, das Reich der Begründungen ist ein Morast, in dem auch der ehrenhafteste Wille zum Zusammenhang schliesslich versinken und verfaulen muss.

Ich müsste von Sinnen sein, wollte ich den faulen Pfuhl noch abziehn. Es wär‘ für dieses mal schon höchsterrungen, wenn ich nur Klarheit in eine dieser Kategorien brächte. Und so nehme ich mir die einfachste unter ihnen her.

Es folgt das Seminar über ungerechtfertigte Rechtfertigungen. Weiterlesen

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